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作者:德语培训专家陈小飞老师 日期:2010-5-29 0:38:19
德语培训教师陈小飞
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广州汉德语言文化研究院-首席德语教师博客。
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我有一个梦想 马丁路德 金 德语版

 

Ich freue mich, heute mit euch zusammen an einem Ereignis teilzunehmen, das als die gr鲞te Demonstration f黵 die Freiheit in die Geschichte unserer Nation eingehen wird.

Vor hundert Jahren unterzeichnete ein gro遝r Amerikaner, in dessen symbolischen Schatten wir heute stehen (Abraham Lincoln), die Emanzipationsproklamation. Dieser bedeutsame Erlass kam als ein gro遝s Leuchtfeuer der Hoffnung zu Millionen von schwarzen Sklaven, die versengt waren unter den Flammen einer - schon welkenden - Ungerechtigkeit. Er kam wie ein freudiger Tagesanbruch nach der langen Nacht ihrer Gefangenschaft.

Aber hundert Jahre sp鋞er ist der Neger immer noch nicht frei. Hundert Jahre sp鋞er ist das Leben des Negers immer noch verkr黳pelt durch die Fesseln der Rassentrennung und die Ketten der Diskriminierung. Hundert Jahre sp鋞er schmachtet der Neger immer noch am Rande der amerikanischen Gesellschaft und befindet sich im eigenen Land im Exil.

Deshalb sind wir heute hierher gekommen, um eine sch鋘dliche Situation zu dramatisieren. In gewissem Sinne sind wir in die Hauptstadt unseres Landes gekommen, um einen Scheck einzul鰏en. Als die Architekten unserer Republik die gro遖rtigen Worte der Verfassung und der Unabh鋘gigkeitserkl鋜ung schrieben, unterzeichneten sie einen Schuldschein, zu dessen Einl鰏ung alle Amerikaner berechtigt sein sollten. Dieser Schein enthielt das Versprechen, dass allen Menschen - ja, schwarzen Menschen ebenso wie wei遝n - die unver鋟遝rlichen Rechte auf Leben, Freiheit und den Anspruch Gl點k garantiert w黵den.

Es ist heute offenbar, dass Amerika seinen Verbindlichkeiten nicht nachgekommen ist, soweit es die schwarzen B黵ger betrifft. Satt seine heiligen Verpflichtungen zu erf黮len, hat Amerika den Negern einen Scheck gegeben, der mit dem Vermerk zur點kgekommen ist: "Keine Deckung vorhanden". Aber wir weigern uns zu glauben, dass die Bank der Gerechtigkeit bankrott ist. Wir weigern uns zu glauben, dass es nicht gen黦end Gelder in den gro遝n Stahlkammern der Gelegenheiten in diesem Land gibt.

Also sind wir gekommen, diesen Scheck einzul鰏en: einen Scheck, der uns auf Verlangen die Reicht黰er der Freiheit und die Sicherheit der Gerechtigkeit geben wird. Wir sind auch zu dieser denkw黵digen St鋞te gekommen, um Amerika an die grimmige Notwendigkeit des Jetzt zu erinnern. Jetzt ist nicht die Zeit, wo man sich den Luxus einer "Abk黨lungsperiode" leisten oder die Beruhigungsmittel langsamen, schrittweisen Fortschritts einnehmen kann. Jetzt ist es Zeit, die Versprechungen der Demokratie Wirklichkeit werden zu lassen.

Jetzt ist es Zeit, aus dem dunklen und trostlosen Tal der Rassentrennung aufzubrechen und den hellen Weg der Gerechtigkeit f黵 alle Rassen zu beschreiten. Jetzt ist es Zeit, unsere Nation aus dem Flugsand rassischer Ungerechtigkeit zu dem festen Felsen der Br黡erlichkeit emporzuheben. Jetzt ist es Zeit, Gerechtigkeit f黵 alle Kinder Gottes Wirklichkeit werden zu lassen. Es w鋜e verh鋘gnisvoll f黵 diese Nation, wenn sie nicht die Dringlichkeit der gegenw鋜tigen Lage wahrnehmen w黵de. Dieser hei遝 Sommer berechtigter Unzufriedenheit des Negers wird nicht zu Ende gehen, solange nicht ein belebender Herbst der Freiheit und Gerechtigkeit begonnen hat.

1963 ist kein Ende, sondern ein Anfang. Wer hofft, der Neger werde jetzt zufrieden sein, nachdem er Dampf abgelassen hat, wird ein b鰏es Erwachen haben, wenn die Nation wieder weiter macht wie vorher.

Es wird weder Ruhe noch Rast in Amerika geben, bis dem Neger die vollen B黵gerrechte zugebilligt werden. Die St黵me des Aufruhrs werden weiterhin die Grundfesten unserer Nation ersch黷tern, bis der helle Tag der Gerechtigkeit anbricht.

Aber das muss ich meinem Volk sagen, das an der abgenutzten Schwelle der T黵 steht, die in den Palast der Gerechtigkeit f黨rt: W鋒rend wir versuchen, unseren rechtsm溥igen Platz zu gewinnen, d黵fen wir uns keiner unrechten Handlung schuldig machen.

Lasst uns nicht aus dem Kelch der Bitterkeit und des Hasses trinken, um unseren Durst nach Freiheit zu stillen. Wir m黶sen unseren Kampf stets auf der hohen Ebene der W黵de und Disziplin f黨ren. Wir d黵fen unseren sch鰌ferischen Protest nicht zu physischer Gewalt herabsinken lassen. Immer wieder m黶sen wir uns zu jener majest鋞ischen H鰄e erheben, auf der wir physischer Gewalt mit der Kraft der Seele entgegentreten.

Der wunderbare, neue k鋗pferische Geist, der die Gemeinschaft der Neger erfasst hat, darf uns nicht verleiten, allen Wei遝n zu misstrauen. Denn viele unserer wei遝n Br黡er - das beweist ihre Anwesenheit heute - sind zu der Einsicht gekommen, dass ihre Zukunft mit der unseren untrennbar verbunden ist. Sie sind zu der Einsicht gekommen, dass ihre Freiheit von unserer Freiheit nicht zu l鰏en ist. Wir k鰊nen nicht allein marschieren.

Und wenn wir marschieren, m黶sen wir uns verpflichten, stets weiter zu marschieren. Wir k鰊nen nicht umkehren. Es gibt Leute, die fragen diejenigen, die sich der B黵gerrechte verpflichtet f黨len: "Wann werdet ihr endlich zufriedengestellt sein?" Wir k鰊nen niemals zufriedengestellt sein, solange der Neger das Opfer der unaussprechlichen Schrecken polizeilicher Brutalit鋞 ist.

Wir k鰊nen nicht zufriedengestellt sein, solange unsere m黡en Leiber nach langer Reise in den Motels an den Landstra遝n und den Hotels der gro遝n St鋎te keine Unterkunft finden. Wir k鰊nen nicht zufriedengestellt sein, solange die Bewegungsfreiheit der Neger in erster Linie darin besteht, von einem kleinen Getto in ein gr鲞eres zu geraten.

Wir k鰊nen nicht zufrieden sein, solange noch unsere Kinder ihrer Freiheit und W黵de beraubt werden durch Zeichen, auf denen es hei遲: "Nur f黵 Wei遝". Wir k鰊nen nicht zufriedengestellt sein, solange der Neger in Mississippi nicht das Stimmrecht hat und der Neger in New York niemand hat, den er wirklich w鋒len m鯿hte. Nein, wir werden nicht zufriedengestellt sein, bis das Recht str鰉t wie Wasser und die Gerechtigkeit wie ein m鋍htiger Strom.

Ich wei?wohl, dass manche unter euch hierher gekommen sind aus gro遝r Bedr鋘gnis und Tr黚sal. Einige von euch sind direkt aus engen Gef鋘gniszellen gekommen. Einige von euch sind aus Gegenden gekommen, wo ihr aufgrund eures Verlangens nach Freiheit mit genommen und ersch黷tert wurdet von den St黵men der Verfolgung und polizeilicher Brutalit鋞. Ihr seid die Veteranen sch鰌ferischen Leidens. Macht weiter und vertraut darauf, dass unverdientes Leiden erl鰏ende Qualit鋞 hat.

Geht zur點k nach Mississippi, geht zur點k nach Georgia, geht zur點k nach Louisiana, geht zur點k in die Slums und Gettos der Gro遱t鋎te im Norden in dem Wissen, dass die jetzige Situation ge鋘dert werden kann und wird. Lasst uns nicht Gefallen finden am Tal der Verzweiflung.

Ich sage euch: trotz der Schwierigkeiten, die sich heute und auch morgen vor uns t黵men, habe ich noch einen Traum. Ich habe den Traum, dass sich diese Nation eines Tages erhebt, dass sie den wahren Sinn ihres Credo in ihrem Leben verwirklichen wird, das Credo, das da lautet: "wir halten es f黵 offenbar, dass alle Menschen gleich geschaffen sind".

Ich habe den Traum, dass eines Tages die S鰄ne der fr黨eren Sklaven und die S鰄ne der fr黨eren Sklavenhalter auf den roten H黦eln Georgias bereit sein werden, sich gemeinsam am Tisch der Br黡erlichkeit niederzulassen.

Ich habe den Traum, dass sich eines Tages selbst der Staat Mississippi, welcher noch in der Hitze der Unterdr點kung schmachtet, in eine Oase der Freiheit und Gerechtigkeit verwandelt.

Ich habe den Traum, dass meine vier kleinen Kinder eines Tages in einer Nation leben, in der sie nicht nach der Farbe ihrer Haut, sondern nach dem Gehalt ihrer Gesinnungen beurteilt werden. Ich habe den Traum heute!

Ich habe den Traum, dass eines Tages in Alabama mit seinen b鰏artigen Rassisten, mit seinem Gouverneur, von dessen Lippen Worte wie "Intervention" und "Annullierung der Rassenintegration" triefen, dass eines Tages genau dort in Alabama kleine schwarze Jungen und M鋎chen die H鋘de sch黷teln mit kleinen wei遝n Jungen und M鋎chen als Br黡ern und Schwestern.

Ich habe den Traum, dass eines Tages jedes Tal erh鰄t, jeder Berg und H黦el abgetragen werden, alle Unebenheiten geebnet, alles Gewundene begradigt wird. Und die Herrlichkeit des Herrn wird offenbar werden, und alles Fleisch wird es sehen.

Das ist unsere Hoffnung. Mit diesem Glauben kehre ich in den S黡en zur點k. Mit diesem Glauben sind wir imstande, aus den Bergen der Verzweiflung den Stein der Hoffnung zu hauen. Mit diesen Glauben werden wir f鋒ig sein, aus dem Berg der Verzweiflung einen Stein der Hoffnung zu hauen. Mit diesem Glauben werden wir f鋒ig sein, die schrillen Misskl鋘ge in unserer Nation in eine wunderbare Symphonie der Br黡erlichkeit zu verwandeln.

Mit diesem Glauben werden wir f鋒ig sein, zusammen zu arbeiten, zusammen zu beten, zusammen zu k鋗pfen, zusammen ins Gef鋘gnis zu gehen, zusammen f黵 die Freiheit aufzustehen - in dem Wissen, dass wir eines Tages frei sein werden.

Dies wird der Tag sein, da alle Kinder Gottes mit neuer Bedeutung singen: "Mein Land: von dir, du Land der Freiheit, singe ich; Land, wo meine V鋞er starben, Stolz der Pilger, von allen Bergen lasst die Freiheit erschallen." Soll Amerika eine gro遝 Nation werden, dann muss dies war werden.

Also lasst die Freiheit erschallen von den herrlichen Gipfeln New Hampshires; lasst die Freiheit erschallen von den prachtvollen Bergen des Staates New York; lasst die Freiheit erschallen von den hohen Alleghenies in Pennsylvania; lasst die Freiheit erschallen von den schneebedeckten Rocky Mountains in Colorado; lasst die Freiheit erschallen von den geschwungenen H鋘gen Kaliforniens. Und weiter! Lasst die Freiheit erschallen von Georgias Stone Mountain; lasst die Freiheit erschallen von jedem H黦el und Maulwurfsh黦el Mississippis; von jeder Erhebung lasst die Freiheit erschallen.

Wenn wir Freiheit in jeder Stadt und jedem Weiler, in jedem Staat und in jeder Grossstadt, erschallen lassen, dann werden wir den Anbruch des Tags beschleunigen koenen, an dem alle Kinder Gottes - Schwarze und Wei遝, Juden und Heide, Katholiken und Protestanten - sich die Haende reichen und die Worte des alten Negerlieds singen: "Endlich frei! Endlich frei! Großr allmhtiger Gott, wir sind endlich frei!".


Martin Luther King


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